Automarkt in Berlin schwach - Brandenburg dagegen voller Hoffnung
30.07.2010 08:46

Der Pkw-Markt in der Hauptstadt bleibt schwach.Das hat jetzt der Landesverband Berlin-Brandenburg des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes mitgeteilt.
Auch im Juni gab es mit 33,6 Prozent ein leicht über dem Bundesdurchschnitt liegendes Minus. 7.202 neue Pkw (Vorjahr: 10.849) wurden verkauft, so der Verband. Hans-Peter Lange, Präsident im Landesverband Berlin-Brandenburg im Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe, sprach dennoch zur Halbjahresbilanz von verhaltener Zuversicht, da das Ausnahmejahr 2009 mit der durch die Umweltprämie ausgelösten Sonderkonjunktur als Statistikgröße ausgeblendet werde. Gegenüber dem Normalmarkt im Jahr 2008 gebe es für den Juni mit neun Prozent auch ein Minus, doch zeige der Auftragseingang jetzt leichte Impulse.
Trotz einer schwachen Halbjahresbilanz keimt im Automarkt in Brandenburg Hoffnung auf. Ein kleines Minus von 1,4 Prozent gegenüber dem Juni im Normalmarkt im Jahr 2008 und eine ermutigende Auftragslage für das zweite Halbjahr stimmen die Autohäuser zuversichtlicher, heisst es. Das neuerliche Minus im Monat Juni gegenüber dem Vorjahr mit rund 44 Prozent entspreche 5.866 Pkw-Verkäufen. Zwölf Monate zuvor waren es 10.513 Pkw-Neuzulassungen, gestärkt durch die staatlich gewährte Umweltprämie in Höhe von 2.500 Euro, so der Landesverband.
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